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Diese mehrschichtige Struktur hat eine Schutz-, Dämpfungs- und Temperaturregulierungsfunktion und schützt das Gehirn wirksam vor äußeren Einflüssen.
Das anatomische Design dieses Bereichs wird in der internationalen Medizin durch eine mnemotechnische Regel mit den Buchstaben des englischen Wortes SCALP beschrieben, wobei jeder Buchstabe für eine besondere Funktion der Schicht steht:
Die ersten drei Schichten (Haut, Zellgewebe und Aponeurose) sind fest miteinander verbunden und lösen sich bei Verletzungen (z. B. bei Schälkranlinien) als Block gerade entlang der Schicht aus lockerem Bindegewebe.
Das Hauptmerkmal der Verletzungen der Kopfhaut ist das profuse arterielle Bluten. Die Blutgefäße sind fest in die faserigen Zwischenräume der zweiten Schicht eingewebt. Bei einem Schnitt kollabieren ihre Wände nicht, weshalb sie gähnen und selbst bei kurzen Wunden zu schwerem Blutverlust führen können.
Auf der anderen Seite sorgt die phänomenal reiche Durchblutung für ein äußerst hohes Regenerationspotenzial des Schädeldachgewebes.
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