Autotransplantation (von altgriechisch αὐτός „selbst“ und lat. transplantare „verpflanzen“) ist eine Art der Transplantation, bei der der Spender mit dem Empfänger identisch ist. Bei diesem Verfahren wird Gewebe oder ein Organ von einem Körperteil zu einem anderen derselben Person verpflanzt.
Das autologe Transplantat wird auch Autoplastik oder Autograft genannt. Der entscheidende und grundlegende Vorteil der Autotransplantation ist das vollständige Fehlen einer immunologischen Abstoßungsreaktion, da das Immunsystem das transplantierte Gewebe als „eigenes” erkennt.
Das Verfahren nutzt körpereigene regenerative und rekonstruktive Ressourcen zur Wiederherstellung von Defekten oder Funktionen.
Die wichtigsten Vorteile sind:
Der wesentliche Nachteil dieses Verfahrens ist, dass eine Wunde an der Entnahmestelle entsteht und dass die Menge und der Umfang des für die Transplantation verfügbaren Materials begrenzt sind.
Die Autotransplantation ist in vielen Bereichen der rekonstruktiven Chirurgie der „Goldstandard“.
Die Autotransplantation ist von der allogenen Transplantation zu unterscheiden, bei der die Übertragung zwischen genetisch verschiedenen Individuen derselben Spezies erfolgt (z. B. Nieren-, Leber- oder Herztransplantation). Allogene Transplantation ist immer mit dem Risiko einer Transplantatabstoßung verbunden und erfordert eine dauerhafte Immunsuppression. Bei der Xenotransplantation handelt es sich um eine Übertragung von Organen und Geweben zwischen verschiedenen Spezies (z. B. vom Tier zum Menschen). Unter syngener (isogener) Transplantation versteht man eine Transplantation zwischen genetisch identischen Organismen (eineiigen Zwillingen), die, ähnlich der Autotransplantation, keine Abstoßungsreaktion nach sich zieht.
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