Das parodontale Ligament (lateinisch periodontium) ist ein Komplex aus dichtem Bindegewebe, der sich in dem engen Raum zwischen der Zahnwurzel und der knöchernen Höhle (Alveole) des Zahns befindet.
Das parodontale Ligament setzt sich aus Bündeln von Kollagenfasern, Gefäßen und Nervenenden zusammen. Der Komplex aus parodontalem Ligament, Zahnfleisch, Kieferknochen und Zahnwurzelzement wird als Parodontium bezeichnet.
Das parodontale Ligament hat stützende/polsternde (hält den Zahn an seinem Platz, verteilt die Kaubelastung), schützende/barrierende (schützt vor Mikroorganismen), trophische (Ernährung), regenerative/plastische (Gewebereparatur) und rezeptorische/sensorische (Nervenimpulse zur Steuerung des Kauvorgangs) Funktionen und gewährleistet die Integrität und Funktionalität des Zahns, indem es ihn mit dem Knochen verbindet.
Eine Entzündung des parodontalen Ligaments (Parodontitis) geht häufig mit einer Schwellung einher, die dazu führt, dass sich der Zahn wie „gewachsen“ anfühlt und beim Zubeißen schmerzt. Der Zustand des parodontalen Ligaments bestimmt die Stabilität des Zahns; seine Zerstörung bei parodontalen Erkrankungen führt zu Mobilität und Zahnverlust.
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