Auch bekannt als: Zahnschmelzwiederherstellung, Mineralisierung der Zähne
Die Remineralisierung der Zähne (lat. remineralisatio) ist ein Prozess der teilweisen Wiederherstellung der Mineralstoffdichte des Zahnschmelzes durch den Zufluss von Calcium-, Phosphor- und Fluoridionen aus Speichel oder speziellen Präparaten in das Kristallgitter des Schmelzes.
Dieser Prozess dient als natürlicher Schutzmechanismus gegen Demineralisierung.
In der Mundhöhle wird ein dynamisches Gleichgewicht aufrechterhalten: Speichel, der mit Mineralien übersättigt ist, nährt kontinuierlich den Zahnschmelz. Bei neutralem und alkalischem pH-Wert dringen Ionen in die Mikroräume der Hydroxylapatitkristalle ein und festigen diese. Die Wirksamkeit der Remineralisierung hängt von der Sauberkeit der Zahnoberfläche, der Zusammensetzung des Speichels und dem Vorhandensein von Fluoriden ab, welche die Bildung stabilerer Kristallstrukturen im Schmelz beschleunigen.
Remineralisierung ist die primäre Methode zur Behandlung von frühen Kariesstadien im Weißfleckenstadium. In diesem Stadium ist der Schaden noch umkehrbar, da die organische Matrix des Schmelzes erhalten bleibt. Der Einsatz von remineralisierenden Mitteln ermöglicht die Wiederherstellung der Zahnschmelzhärte ohne chirurgischen Eingriff oder Zahnrestauration.
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