Radiopazität (lat. radiopacitas) ist die physikalische Eigenschaft von Geweben und Materialien, Röntgenstrahlen zu absorbieren. Objekte mit hohem Kontrast absorbieren mehr Strahlen und erscheinen dadurch auf dem Röntgenbild heller oder weißer.
Verschiedene Strukturen im Kiefer- und Gesichtsbereich weisen unterschiedliche Kontraststufen auf:
Der Arzt nutzt den Kontrastgrad verschiedener anatomischer Strukturen auf dem Röntgenbild, um diverse pathologische Prozesse zu diagnostizieren und die Behandlungsqualität zu überwachen. Die Radiopazität von Füllmaterialien ermöglicht es, sicherzustellen, dass der Wurzelkanal dicht und ohne Hohlräume bis zur Wurzelspitze gefüllt ist. Diese Eigenschaft ist auch entscheidend für die Diagnose der kondensierenden Osteitis, fibrotischer Dysplasien und anderer Zustände, bei denen der Knochen signifikant weißer als normal erscheint.
Link erfolgreich in die Zwischenablage kopiert
Ich danke Ihnen!
Ihre Nachricht wird gesendet!
Unsere Experten werden sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen. Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info@voka.io