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Pustel

Auch bekannt als: Pustel

Eine Pustel (lat. pustula) ist ein primärer Hohlraum, der mit eitrigem Inhalt (Leukozyten, zellulärem Detritus, Bakterien) gefüllt ist. Die Farbe des Inhalts ist gewöhnlich gelblich oder grünlich. Pusteln können follikulär (mit einem Haarfollikel verbunden) oder nicht-follikulär sein.

Ätiologie und Pathophysiologie

Bakterielle Infektionen (Staphylokokken) sind die häufigste Ursache, aber es gibt auch sterile Pusteln (z. B. bei Psoriasis).

Follikuläre Pusteln: Charakteristisch für Follikulitis, gewöhnliche Akne.

Phlyctenes: Flache, schlaffe, oberflächliche Pusteln, charakteristisch für Streptokokken-Impetigo.

Klinische Bedeutung

Die Tiefe der Pustel bestimmt das Ergebnis: Oberflächliche Pusteln heilen spurlos oder mit vorübergehender Pigmentierung ab, tiefe Pusteln können Narben hinterlassen.

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