Auch bekannt als: Knochenresorption, Abbau des Knochens, Knochenabbau, Resorption von Knochen
Knochenresorption (lat. resorptio ossis) ist ein pathologischer Prozess, der den Abbau und Verlust von mineralischem und organischem Knochengewebe durch spezialisierte Zellen, die Osteoklasten, umfasst.
In der Endodontie bezieht sich dies typischerweise auf den lokalisierten Verlust von Knochensubstanz im Bereich der Wurzelspitze (periapikaler Bereich). In der Parodontologie wird hiermit häufig der Abbau von Knochensubstanz zwischen den Zähnen oder zwischen den Wurzeln eines Zahnes bezeichnet.
Das Vorhandensein von Bakterien und deren Giftstoffen im Wurzelkanal löst eine chronische Immunantwort aus. Der Körper aktiviert Osteoklasten, die den Knochen zerstören, wodurch Platz für die Bildung eines apikalen Granuloms oder einer Zyste geschaffen wird. So wird eine Schutzbarriere zwischen der Infektionsstelle im Zahn und dem gesunden Kieferknochen geschaffen.
Auf einem Röntgenbild erscheint Knochenresorption als ein Bereich der Aufhellung (ein Schatten) mit klaren oder verschwommenen Konturen. Ein bedeutendes Merkmal der apikalen Resorption ist ihre Umkehrbarkeit: Nach der Entfernung des Biofilms und der Füllung der Wurzelkanäle regeneriert sich der zerstörte Knochen allmählich, was auf eine Heilung hinweist.
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