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Der Gebärmutterhals fungiert als komplexes biologisches Ventil und immunologischer Barriere. Der Schleim des Zervikalkanals enthält Lysozym, Laktoferrin und sekretorisches IgA, schützt dadurch die sterile Gebärmutterhöhle vor aufsteigenden Infektionen. Histologisch gesehen hat der Gebärmutterhals zwei Zonen:
Die Entzündung des Gebärmutterhalses (Zervizitis) ist eine äußerst häufige Pathologie. Die Anatomie des Epithels bestimmt die Tropismus von Infektionen: Gonokokken und Chlamydien befallen das zylindrische Epithel des Kanals, während Herpesviren und Trichomonas das Plattenepithel des Exozervix befallen. Während der Geburt erfährt der Gebärmutterhals eine strukturelle Umstrukturierung (Glätten und Öffnung bis zu 10 cm), um den Durchgang des Fötus zu ermöglichen. Die Isthmo-zervikale Insuffizienz (Schwäche des Verschlussapparats) ist die Hauptursache für späte Fehlgeburten.
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