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Bulla

Auch bekannt als: Blase

Eine Bulla (von lateinisch bulla) ist eine große (mehr als 0,5-1 cm im Durchmesser), mit Flüssigkeit gefüllte Primärhöhle. Sie ist im Wesentlichen ein „großes Bläschen“. Bullae können intraepidermal (in der Epidermis) oder subepidermal (unter der Epidermis) lokalisiert sein.

Der „Deckel“ der Blase kann angespannt oder erschlafft sein.

Ätiologie und Pathophysiologie

Die Ursachen für die Blasenbildung sind oft mit schwerwiegenden pathologischen Prozessen verbunden:

  • Mechanische Faktoren: Reibung (Schwielen).
  • Thermische Faktoren: Verbrennungen zweiten Grades.
  • Autoimmunkrankheiten: Vesikuläre Bläschen (Akantholyse – Verlust der Verbindung zwischen Epidermiszellen), bullöses Pemphigoid.
  • Toxisch-allergische Reaktionen: Lyell-Syndrom.

Klinische Bedeutung

Das Vorhandensein von Blasen zeigt oft den Schweregrad der Hautläsion an. Wenn die Blase aufreißt, bildet sich eine große erosive Oberfläche, die ein Einfallstor für Infektionen ist und zu einem erheblichen Verlust von Körperflüssigkeit und Eiweiß führt.

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